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Warum ich einen E-Book Reader gekauft habe…

Wenn man meine Freunde fragen würde, was ich mir niemals kaufen würde, dann würden wohl die Meisten sagen: Ein E-Book Reader. Denn meine große Liebe sind Bücher. Ich liebe den Geruch, das Gefühl und die Optik. Es gibt für mich einfach nichts schöneres, als ein volles Bücherregal, dass all meine Schätze in Reih und Glied präsentiert.

Doch in letzter Zeit habe ich immer weniger gelesen, weil es mir häufig zu umständlich war ein Buch mitzuschleppen und oft sind mir Bücher beim Transport auch „kaputt“ gegangen. Und da ich ein Mensch bin, der Eselsohren und Wasserflecken hasst, musste ich mich nach einer Alternative umsehen.

Also habe ich mich mal nach dem Gerät umgeschaut, dass ich ja eigentlich nie haben wollte. Doch direkt nach dem Entschluss mich darüber zu informieren, kam das nächste Problem: Amazons Flaggschiff „Kindle“ oder der freie Tolino kaufen. Da ich am liebsten regionale Buchhandlungen unterstütze und bei Büchern seltenst bei Amazon bestelle, wollte ich eigentlich bei E-Books damit nicht anfangen. Doch wie es oft so ist, gewinnt am Ende der Preis…

Denn eines morgens habe ich gesehen, dass der Kindle Paperwhite für 79€ bei einem großen Elektronik-Fachmarkt im Angebot war und da ich studiere, war mir sofort klar, dass ich wohl doch ein Kindle kaufen werde, da die 70€ Preisunterschied mir ganz schön wehtun können. Also lange Rede kurzer Sinn: JA, ich habe jetzt ein Kindle Paperwhite und würde euch gerne meine Impression dazu erläutern.

Meine persönlichen Vorteile:

sehr leicht und handlich
Angenehm zum Lesen – ich habe oft beim Lesen Augenschmerzen bekommen und musste aufhören – dass hatte ich bisher beim Kindle Paperwhite nicht
überraschend guter Bildschirm – die Schrift ist gestochen scharf
man kann ihn überall mit hinnehmen
der Angebotspreis für 79€ ist dafür mehr als gut – ob ich ihn mir für 119€ gekauft hätte, kann ich tatsächlich nicht sagen

Meine persönlichen Nachteile:

mir persönlich fehlt es, meinen Lesefortschritt zu sehen – ich rechne tatsächlich die Prozentzahl um, damit ich weiß, auf welcher Seite ich in einem richtigen Buch bin.
der preisliche Vorteil gegenüber gedruckten Ausgabe ist nicht immer allzu groß

Also das Ende der Geschichte: Ich als absolute Gegnerin von E-Books bin jetzt im Besitz eines Kindle Paperwhites und lese fleißig damit „Dunkelgrün fast schwarz“ von Mareike Fallwickl. Gedruckte Ausgaben werden niemals aus meiner Hand verschwinden und immernoch den Großteil meiner Käufe einnehmen. Doch für unterwegs wird der Kindle wohl mein neuer Begleiter und ich bin tatsächlich gespannt, wie lange ich daran Freude haben werde.

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