Fantasy,  Rezension

Heliopolis – Stefanie Hasse

Heute geht die Reise in eine Wüstenstadt voller Magie – genauer gesagt nach Heliopolis. Wenn das nicht schon vielversprechend genug ist! Dazu kommt, dass gefühlt halb #bookstagram über dieses Buch gesprochen hat. Da war ganz schnell klar, dass ich dieses Buch mit meiner lieben Alisa von zeilenschloss lesen möchte. Leider kann ich jetzt schon sagen, dass ich mir zu viel erhofft habe, aber dazu später mehr.

 

Zur Autorin:

Stefanie Hasse ist nicht nur Autorin, sondern auch Mutter und Bloggerin (hisandherbooks). Ihr Debüt feierte sie mit ihrer Trilogie rund um Darian and Victoria, die 2013 erstmals im Carlsen Verlag erschienen ist. Ihr neuestes Werk ist Heliopolis, das am 24.07.2018 im Loewe-Verlag veröffentlicht wurde.

 

Allgemeine Infos zum Buch:

 

Titel: Heliopolis

Autorin: Stefanie Hasse

Verlag: Loewe

Seiten: 464

Preis: Hardcover (16,95€), E-Book (9,99€)

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Zum Inhalt:

Akasha ist die Prinzessin von Heliopolis. An ihrem 16. Geburtstag wird sie eine der acht magischen Gaben erhalten und mit Riaz vermählt werden. Doch Akasha bekommt nur das Leere Zeichen in den Nacken gebrannt. Keine Gabe! Keine Magie! Zu allem Überfluss droht nun eine Hochzeit mit dem arroganten Dante. Um den Makel auszumerzen, schickt ihr Vater sie in einer wichtigen Mission auf die Erde.

Dort soll die sechzehnjährige Hailey eine Ausstellung mit antiken Artefakten organisieren. Aber wieso versteht sie plötzlich sumerisch? Und warum kann sie Keilschrift lesen?
In ihrem spannenden Doppel-Drama um Akasha und Hailey entführt Stefanie Hasse ihre Leserinnen erneut in eine Welt voller Magie, in der nichts so ist, wie es zunächst scheint.

 

Meine Meinung:

Die Grundidee des Buches hat mir wirklich sehr gut gefallen – die altägyptischen Schauplätze waren etwas Neues und sehr faszinierendes. Dazu die Aspekte der Magie, die je nach Hauszugehörigkeit unterschiedlich ist, hat der Handlung eine frische Note gegeben die wirklich sehr angenehm zu lesen war.

Allerdings muss ich ganz ehrlich gestehen, dass ich einige Probleme hatte, in die Geschichte hineinzukommen und auch wirklich Fuß zu fassen. Man wird relativ abrupt in die Handlung hineingeschmissen und das klassische wachsen der Figuren fällt weg. Deswegen ist es mir auch wirklich sehr schwergefallen, zu den einzelnen Personen eine Bindung aufzubauen, was ich persönlich sehr schade finde, denn es sind einige Personen dabei, die wirklich Potential haben (#teamdante).

Zum Ende des ersten Teils hat Stefanie Hasse es geschafft mich kurz zu schocken und vor allem zu überraschen. Diese Wendung hat mir so unfassbar gut gefallen! Ab dem Zeitpunkt habe ich auch verstanden, warum sie für eben diese Wendungen bekannt ist. Mein Problem ist allerdings, dass sie mit dieser Wendung die Messlatte für den weiteren Verlauf des Buches sehr hochgelegt hat und ich muss leider gestehen, dass ich etwas enttäuscht bin. Der finale Kampf war mir persönlich zu kurz und zu unübersichtlich – ich hatte häufig das Problem, dass ich nicht wusste, was nun Realität und was Täuschung war. Ebenso reicht mir persönlich der Cliffhänger nicht aus, um unbedingt den zweiten Teil lesen zu wollen. Da hätten einfach mehr Fragen offenbleiben müssen. Mir hat leider das klassische Gefühl gefehlt, dass mir etwas in meinem Leben fehlt, sobald ich das Buch ausgelesen habe und das tut mir wirklich wahnsinnig leid für Stefanie Hasse, denn ihre Handlung war wahnsinnig gut durchdacht und hat sich auch sprachlich sehr gut lesen lassen, aber mir hat einfach das i-Tüpfelchen für das perfekte Buch gefehlt.

Ich denke mein Problem war es, dass das Buch zu sehr gehypted wird und ich mir ein neues Meisterwerk erhofft habe. Allerdings denke ich auch, dass ich eher die Ausnahme als die Regel bin und würde daher trotz meiner Kritik – oder grade deswegen – eine Leseempfehlung aussprechen.

Müsste ich das Buch bewerten, wäre es wohl eine 3,5/5 bzw.4/5.

Eure Isa.

 

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