Liebesroman,  New Adult,  Rezension

All In. Tausend Augenblicke – Emma Scott

„All In – Tausend Augenblicke“ wartet nun mehr als zwei Monate darauf, gelesen zu werden. Relativ zeitnah hatte ich den Prolog gelesen, aber emotional war ich einfach noch nicht bereit für das Buch und musste es wieder zur Seite legen. Doch irgendwann muss die Zeit kommen, an dem ich mir das Herz von diesem Buch brechen lassen muss und dies war ein regnerischer Samstag im Januar. Wie mir das Buch gefallen hat und ob es mir wirklich das Herz gebrochen hat, könnt ihr im Folgendem nachlesen.

Zur Autorin

Emma Scott schreibt nicht nur Liebesromane, sondern auch Fantasy Romane. Unter ihrem Pseudonym E.S. Bell erschien bereits der Titel „The Dark of the Moon“ der 2017 erstmalig erschienen ist. Ihr neuestes Werk All In – zwei Versprechen ist der zweite Teil der „All In“-Dilogie, der am 31.01.2019 im LYX erschienen ist.

Allgemeine Infos zum Buch

Titel: All In
Autorin: Emma Scott
Verlag: LYX
Seiten: 425
Preis: Taschenbuch (12,90€), E-Book (9,99€)
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Zum Inhalt

„Wir haben Augenblicke. Tausende von Augenblicken. Lass uns jeden davon bis zum Letzten auskosten.“
Kacey Dawson wollte immer nur Musik machen. Aber selbst der kometenhafte Aufstieg ihrer Band kann sie nicht über ihre innere Einsamkeit hinwegtäuschen. Nach einem desaströsen Konzert in Las Vegas wacht sie mit dem schlimmsten Kater ihres Lebens auf der Couch ihres jungen Chauffeurs Jonah Fletcher auf. Er bietet ihr eine Auszeit von ihrem Leben als Rockstar und den Halt, den sie immer gesucht hat. Schon nach kürzester Zeit verspürt Kacey eine tiefe Verbundenheit zu Jonah – es ist, als wäre er der Teil von ihr, der immer fehlte. Doch Jonah hat ein Geheimnis – so groß und herzzerreißend, dass es ihre Welt für immer auf den Kopf zu stellen droht …


Meine Meinung

„All In-Tausend Augenblicke“ ist ein absolut bewegendes und herzzerreißendes Buch, das Großes verspricht. Wie so oft, bei den Büchern vom LYX-Verlag, ist ein regelrechter Hype um das Buch ausgebrochen, dem ich persönlich eher immer kritisch gegenübergestellt bin. Aber bereits der Klappentext verspricht ein absolutes Liebesdrama, das einem das Herz brechen könnte. Zeitweise habe ich mich an meine Gefühle zurückerinnert gefühlt, als ich das erste Mal „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes gelesen habe. Daher kann ich vorab sagen, dass ihr, wenn ihr „Ein ganzes halbes Jahr“ mochtet, vermutlich auch „All In“ lieben werdet.
Sowohl der sprachliche Stil als auch die Charaktere ermöglichen einen leichten Einstieg in die Geschichte. Ich mochte Jonah von der ersten Sekunde an, denn Emma Scott ist es gelungen, eine absolut reale Person zu erstellen, mit der man mitfühlen, mitlieben und vor allem mitfiebern kann. Sein Schmerz wurde irgendwann zu meinem Schmerz. Diese Gefühle löste jedoch nicht nur Jonah aus, sondern auch Kacey. Ich wollte von Zeile zu Zeile mehr, dass die Handlung positiv endet, damit sie ihren Platz in der Welt finden und ihn auch behalten kann. Unterstrichen werden diese Emotionen von unfassbar tiefgehenden Passagen, die ein zurückhalten der Tränen nahezu unmöglich machen.

Im Nachhinein bin ich ziemlich froh, dass ich „All In“ zu einem späteren Zeitpunkt gelesen habe, denn zum Höhepunkt des Hypes wäre ich vielleicht mit einer zu großen Erwartungshaltung an das Buch herangegangen und hätte es mir somit vielleicht selbst versaut. Mir hat das Buch tatsächlich mein Herz gebrochen und einerseits bin ich froh, dass es ein zweiter Teil erschienen ist, aber andererseits möchte ich eigentlich gar nicht, dass es weitergeht. Diese Welt rund um Jonah würde ich gerne in eine Kapsel einsperren und nicht mehr herauslassen.
Für mich persönlich ist „All In – Tausend Augenblicke“ auf jeden Fall ein Herzensbuch, dass ich euch sehr empfehlen kann. Fans von Jojo Moyes werden hier auf ihre Kosten kommen. Aber kleiner Tipp meinerseits: Legt die Tempos schon einmal bereit, man weiß ja nie wann man sie gebrauchen kann.

Noch nicht genug von Emma Scott?
Hier geht’s zur Rezension von „All In – Zwei Versprechen“.

Eure Isa.

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